Samstag, 30. März 2013

Die Botschaft der Grabsteine




Gestern, am Karfreitag, habe ich zusammen mit meinem Vater auf dem Friedhof in Bad Oldesloe die Gräber meiner Mutter und meiner jüngsten Schwester besucht; das machen wir immer so, wenn ich ihn besuche.

Dabei sehe ich mir auch immer im Vorbeigehen andere Grabsteine an. Und so habe ich diese beiden fotografiert, deren Inschriften nicht unterschiedlicher sein könnten. In dem einen Grab liegt jemand, der noch nicht einmal siebzehn Jahre alt geworden ist. "Warum so früh?" Aus dieser Frage schreien tiefer Schmerz und schreckliche Verzweiflung - Gefühle, die ich als Vater zweier Söhne sehr gut nachvollziehen kann. Dieser Grabstein ist steingewordene Hoffnungslosigkeit und Resignation.

Ganz anders das Grab auf dem zweiten Foto. Da liegen zwei Menschen begraben, wahrscheinlich ein Ehepaar, das ein relativ langes und insofern "normales" Leben hinter sich hat. Hier würde die Inschrift "Warum so früh?" deplaziert und sogar geschmacklos wirken. Aber auch, wenn man, wie das Ehepaar Pohl, mehr als achtzig Jahre geworden ist, kommt einem das im Rücklick ebenfalls sehr kurz vor. Wenn man nicht gerade lebensmüde ist, hat man noch im hohen Alter das Gefühl, im Grunde noch kaum gelebt zu haben - soll das etwa schon alles gewesen sein? Warum so früh? Subjektiv stellt sich diese Frage selbst nach vielen Jahrzehnten!

Der Grabstein des Jugendlichen hat keine Antwort auf diese existentielle Frage. Der des alten Ehepaares schon: JESUS LEBT! Ja, dieses irdische Leben ist viel zu kurz, um unseren Hunger nach Leben zu stillen. Und es endet unweigerlich im Tod, der eine grausame Realität ist und nicht "Freund Hein". Und zu behaupten, er gehöre zum Leben dazu und sei ganz normal, das entspricht nicht nur dem biblischen Zeugnis, sondern - wenn wir ehrlich sind - auch unserem natürlichen Empfinden.

Darum ist die christliche Osterbotschaft so tröstlich und ermutigend: Jesus Christus ist nicht nur für uns gestorben. Er ist auferstanden und lebt in Ewigkeit. Indem Er ins Leben zurückgekehrt ist, hat Er jedem Glaubenden diesen Weg ebenfalls eröffnet:

"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben." (Johannes 11, 25 - 26)

Das ist eine wunderbare Verheißung! Ja, auch, wer an Ihn glaubt, muß sterben. Aber für ihn ist der Tod nur der Übergang zum wahren Leben, das nie wieder aufhört und in dem unser Hunger nach Leben endlich wirklich gestillt werden wird.

Was wird auf Deinem Grabstein stehen? "Warum so früh" oder "Jesus lebt"?


Sonntag, 24. März 2013

Tote können nicht sterben


Dieser Tonschildkröte sieht man nicht an, was sie erlebt hat. Vor ein paar Jahren brannte es auf einem Campingplatz, wo eine gute Bekannte von uns in zwei überdachten Wohnwagen lebte, plötzlich mitten in der Nacht. Sie konnte  nur ihre beiden Söhne retten und die Kleidung, die sie hastig überstreifte. Bis die Feuerwehr zu dem abgelegenen Platz kam, war alles, was sie hatte, restlos zerstört. In der Asche fand sie später diese Tonschildkröte, die sie uns schenkte.

Warum hatte das Feuer dieser Figur nichts anhaben können? Weil sie schon einmal durchs Feuer gegangen war. Nachdem sie aus Ton (Lehm) geformt worden war und ihr Panzer mit einer besonderen Lasur bestrichen worden war, wurde sie in einem Brennofen großer Hitze ausgesetzt. Das machte sie hart und fest. Seitdem kann ihr kein Feuer mehr etwas anhaben. Sie ist sozusagen schon beim ersten Mal in der Gluthitze gestorben. Und wer tot ist, der kann nicht mehr sterben.

Das gilt im übertragenen Sinn auch für Menschen, die zu Jesus Christus gehören. Nur, daß sie es noch besser haben: Sie müssen nicht selbst durchs Feuer gehen, weil ihr Herr und Erlöser das für sie getan hat. Er ist am Kreuz sozusagen für sie durch das Höllenfeuer gegangen. Und da sie das wie ein Geschenk für sich persönlich angenommen haben, gilt das für sie. Er hat sie mit in dieses Feuer hineingenommen.

Wer durch seinen persönlichen Glauben an Jesus Christus im übertragenen Sinn mit Ihm gestorben ist, der kann nicht mehr sterben. Ja, natürlich - körperlich schon. Aber die Bibel spricht noch von einem zweiten Tod, der viel schlimmer ist: die ewige Existenz in den Qualen der Hölle nach dem körperlichen Sterben. Diesen Tod brauchen diejenigen nicht mehr zu fürchten, die bereits mit Jesus gestorben sind.

Bist Du auch schon "gestorben"? Ich zeige Dir gerne, wie das geht. Schreib mir: cyberspoon@gmail.com


Samstag, 23. März 2013

Wer sich Gelassenheit wünscht, muß loslassen

Sprache und Sprachen haben mich schon immer fasziniert. Ich habe deshalb auch ein kleines Buch veröffentlich über Entwicklungen meiner Muttersprache, die ich beobachtet habe: "Ich sach ma - Wie entwickelt sich die deutsche Sprache?" (Amazon Kindle E-Book Bestell-Link). Es lohnt sich, z.B. bei Wörtern genau hinzuschauen bzw. hinzuhören - so bin ich u.a. auf den logischen Zusammenhang zwischen "Gelassenheit" und "Loslassen" gekommen. In beiden Ausdrücken steckt das Verb "lassen". Was uns oft so verkrampft und verbissen macht, ist doch, daß wir uns an Dingen festklammern und so zu ihren Sklaven und Gefangenen werden.

Aber "loslassen" ist sehr viel leichter gesagt als getan. Das Festhalten ist uns angeboren, das Loslassen dagegen müssen wir erst mehr oder weniger mühsam lernen. Halten Sie mal einem winzigen Säugling einen Finger hin - er wird ihn ergreifen und festhalten; das tut er ganz instinktiv. Das ist ja auch notwendig, denn um festen Halt zu haben, müssen wir uns festhalten. 

Nur kann man es natürlich auch übertreiben mit dem Festhalten. Manche Mutter lernt es ihr ganzes langes Leben lang nicht, die seelische Nabelschnur zu ihrem Sohn zu durchschneiden. Und so macht sie ihn zum Muttersöhnchen. Oder, wenn er sich das nicht gefallenläßt, dann kommt es zu ewigen Konflikten: Die Mutter ist schwer enttäuscht von ihrem angeblich undankbaren Sprößling, der seine aufopferungsvolle Mutter so schmählich vernachlässigt. Und der Sohn fühlt sich von ihr bevormundet, ausgenutzt und wenn schon nicht unterdrückt, so doch unter Druck gesetzt (was schon sprachlich fast dasselbe ist), z.B., indem sie ihm ständig ein schlechtes Gewissen macht.

Man kann kaum zu früh anfangen damit, seine Kinder loszulassen. Meine Frau und ich haben die Einschnitte im Leben unserer Söhne ganz bewußt dazu genutzt: beispielsweise den ersten Tag im Kindergarten. Oder als die kleinen Pökse zum ersten Mal allein den weiten Weg zur Schule gegangen sind. Zuerst malte man sich aus, was ihnen unterwegs alles passieren konnte. Und dann machte man sich klar, daß man sie unmöglich ihr Leben lang vor allen Gefahren bewahren kann. Und befahl sie der Bewahrung des allmächtigen Gottes an. Dann kam der Beginn an der weiterführenden Schule und ein noch weiterer Weg dorthin, dann Lehre und Studium. Bei jedem Schritt in die Selbständigkeit haben wir sie wieder ein Stück mehr losgelassen. Als dann der Ältere der beiden in seine eigene Wohnung zog, haben wir uns mit ihm gefreut. Und auch wenn der Jüngere einmal das Elternhaus verläßt, werden wir garantiert nicht am "Leeres-Nest-Syndrom" leiden, sondern es genießen, wieder nur noch füreinander und miteinander dazusein.

Derzeit bereiten wir uns auf den nächsten Umzug vor, denn wir werden bald aus finanziellen Gründen  in eine wesentlich kleinere Wohnung ziehen müssen. Ich habe schon fast ein ganzes Regal theologischer Fachbücher entsorgt. Das fällt einem Theologen natürlich nicht leicht. Aber seitdem ich mich dazu durchgerungen habe, ist es überhaupt kein Problem mehr für mich. Ich werde sowieso nicht mehr als Pastor arbeiten und brauche deshalb nur noch diejenigen Bücher, die für die (ehrenamtliche) Predigtvorbereitung notwendig sind. Alles andere kann weg, und ich empfinde diesen Prozeß als große Erleichterung. Das Marschgepäck wird leichter, und irgendwann muß ich doch sowieso alles hergeben! Das letzte Hemd hat keine Taschen, und das ist gut so, denn alles Materielle, was wir in den Himmel mitnehmen würden, würde dort nur zu einer großen Umweltverschmutzung führen, denn da wäre es nur noch Müll.

Loslassen ist die hohe Schule der Lebenskunst, und ich finde es spannend und bereichernd, es zu lernen und zu praktizieren.

Mittwoch, 13. März 2013

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir


Diesen Spruch habe ich als Pennäler ernsthaft bezweifelt und ihn umgedichtet: "Nicht für das Leben, sondern für das Abitur lernen wir." Ich war davon überzeugt, daß ich das meiste von dem, was mir da an Unterrichtsstoff vermittelt wurde, später nie wieder brauchen würde. Das hat sich in meinem weiteren Leben als richtig erwiesen.

Als ich gestern auf dem Weg zur Arbeit darüber nachdachte, was und wie viel ich an der altehrwürdigen Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe an wirklich Nützlichem gelernt habe, da war denn auch mein erster Gedanke: herzlich wenig. Das liegt nicht zuletzt an unserem verkopften deutschen Bildungssystem: Zwei der wichtigsten Dinge, die jeder Mensch braucht, konnte ich zumindest damals nicht am Gymnasium lernen: Auto fahren und Schreibmaschine schreiben. Letzteres kann ich immer noch nicht und werde bis an mein Lebensende alle meine Texte mit zwei Fingern in die Tastatur prügeln.

Aber ich will nicht ungerecht sein: Das Abitur muß eine breite Wissensbasis sein, auf die alle weiteren Bildungsmaßnahmen wie z.B. Studium aufbauen können. Das haben mir damals meine Lehrer schon gesagt, aber ich war zu unreif, um das akzeptieren zu können. 

Und überhaupt: Spätestens, seit in Haiti jeweils im Spätsommer viele Kinder zu uns kamen und uns baten, ihnen für das kommenden Schuljahr das Schulgeld zu spenden, bin ich dankbar, eine insgesamt gute, kostenlose Schulbildung genossen zu haben.

Als ich weiter darüber nachdachte, fielen mir noch mehr wertvolle Dinge ein, die ich als Gymnasiast gelernt habe:

Ich denke dabei vor allem an die Fremdsprachen. Was habe ich geschimpft darüber, daß ich Latein lernen mußte! Und dann habe ich dadurch im Theologiestudium ein Semester gespart. Die englische Sprache dagegen habe ich von Anfang an geliebt. Sie hatte auch den großen Vorteil, so einfach zu sein, daß ich sie dank meiner Sprachbegabung ziemlich mühelos lernen konnte. Überflüssig, zu sagen, daß mir diese Kenntnisse seitdem immer wieder sehr zugute gekommen sind. Beruflich brauche ich sie derzeit weniger, aber ich genieße es, englische Bücher zu lesen. Französisch mochte ich als Pennäler überhaupt nicht, weil hier doch mehr Fleiß nötig gewesen wäre (und ich war stinkfaul damals!), u.a. wegen der komplizierteren Grammatik. Umso erstaunter war ich, als ich Jahre später an einer französischen Sprachschule bei einem Test in die oberste Klasse eingestuft wurde - da war doch mehr hängengeblieben, als ich gedacht hatte! Und seither liebe ich diese Sprache wegen ihrer Schönheit noch mehr als die englische. Unseren beiden - glücklicherweise ebenfalls sprachbegabten - Söhnen habe ich immer wieder gesagt: Gebt Euch viel Mühe mit den Sprachen - Ihr lernt sie nie so leicht und billig wie an der Schule!

Ich denke aber auch an allgemeinere Dinge wie das Demokratieverständnis. Als ich 1963 eingeschult wurde am Gymnasium, da war die Nachkriegsdemokratie in der damaligen Bundesrepublik ja gerade erst vierzehn Jahre alt. Aber ich habe doch eine gute Vorstellung vermittelt bekommen von dem, wie eine Demokratie funktioniert bzw. funktionieren sollte, was Menschenrechte sind und wie wertvoll die Freiheit ist. 

Die Fähigkeit, logisch zu denken, scheint uns eine Selbstverständlichkeit zu sein. Aber als ich es in Haiti als theologischer Lehrer mit Studenten zu tun hatte, die eine sehr schlechte Bildung genossen hatten, wurde ich eines Besseren bzw. eines Schlechteren belehrt. Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden, hatten sie beispielsweise nicht gelernt. Und um eine ihrer Meinung nach falsche Auslegung eines bestimmten Bibelverses zu widerlegen, meinten sie, es genüge, eben diesen Vers noch einmal vorzulesen. Und als zum ersten Mal ein Student es wagte, mir im Unterricht zu widersprechen, und das sogar mit einem guten Argument, da habe ich das als einen großen Erfolg verbucht. Das alles hatte ich schon als Teenager am Gymnasium lernen dürfen!

Das Fach "Geschichte" hat mich als Pennäler nur selten interessiert. Das lag sicher zu einem guten Teil an der trockenen Darbietung des Unterrichtsstoffes. Aber mindestens ebenso sehr an meiner Unreife. Je älter ich werde, desto größer wird mein Nachholbedarf auf diesem Gebiet.

Was mir die ersten vier Jahre an der TMS zur Hölle gemacht hat, war ein Klassenlehrer, der mich nicht leiden konnte und mir das immer wieder deutlich im Unterricht gesagt hat sowie keine Gelegenheit ausgelassen hat, mich zu demütigen. Das hat mich auch danach noch viele Jahre und Jahrzehnte hindurch belastet. Aber davon abgesehen, bin ich eigentlich doch recht dankbar für meine Schulzeit.

Samstag, 9. März 2013

Die lange Bank - des Teufels liebstes Möbelstück



"Ich will mich noch nicht bekehren - das kann ich immer noch, wenn ich alt werde. Vorher will ich mein Leben genießen." So deutlich sagt es kaum jemand. Aber so Mancher, der das Evangelium gehört hat und weiß, daß ein Leben ohne Jesus nach dem Tod die ewige Verdammnis nach sich zieht, denkt so. Und hält sich deshalb für klug. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Es wäre unglaublich naiv oder eine platte Lüge, zu behaupten, das Leben mit Jesus sei genußvoller als das ohne Ihn. Nein, wer Ihm nachfolgt, der muß mit Problemen kämpfen, die er sonst nicht hätte. Das wird leider in der evangelistischen Verkündigung oft verschwiegen (um nicht zu sagen: unterschlagen). Ich bin ehrlich genug, um zuzugeben, daß die Sünde tatsächlich sehr genußvoll sein kann. Ja, wirklich! Selbst die Bibel spricht davon (Hebräer 11, 25). Allerdings ist dieses Vergnügen nur sehr kurz. Und darauf folgt ein oft schrecklich ekelhafter Nachgeschmack, der ein Leben lang anhalten kann. Beispiel: Ehebruch führt oft dazu, daß Ehen und Familien zerbrechen - ist es das etwa wert? Das Leben mit Jesus dagegen schenkt zwar auch sehr schöne Momente und Freuden, dazu gehören allerdings auch Verzicht, Opfer und Leiden um Jesu willen. Und doch ist es ein erfülltes, lohnendes Leben. Deshalb ist es äußerst unklug, das Ja zu Jesus auf die Zeit kurz vor dem Tod zu verschieben, wenn man sein Leben bereits vergeudet hat.

Diese Weichenstellung kann aber darüber hinaus auch verhängnisvoll sein. Wer garantiert mir denn, daß ich, bevor ich sterbe, überhaupt noch die Möglichkeit bekomme, das Geschenk der Vergebung der Schuld und des ewigen Lebens anzunehmen? Die meisten Menschen wünschen sich einen schnellen Tod, beispielsweise durch einen Verkehrsunfall, damit ihnen Altersbeschwerden und Pflegebedürftigkeit erspart bleiben. Wenn ihnen dieser Wunsch erfüllt wird, geht es für sie dann aber schnurstracks in die Hölle, wenn sie vorgehabt hatten, erst kurz vor dem Sterben Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen.

Immer mehr Menschen werden im Alter dement. Das bedeutet, daß sie irgendwann auch nicht mehr die geistigen Fähigkeiten für eine Bekehrung besitzen. Ich sehe sie in meinem Beruf jeden Tag. Vor allem der Anblick derer, die nur noch im Bett liegen und mit weit offenem Mund schlafen oder vor sich hindämmern, erinnert mich immer wieder daran, daß es auch für sie zu spät ist für eine "Entscheidung für Jesus". 

Diesen Schritt, warum auch immer, auf einen Zeitpunkt kurz vor dem Tod zu schieben, werden viele, viele Menschen eine Ewigkeit lang in den Qualen der Hölle bereuen. Wollen Sie etwa auch warten, bis es zu spät ist?

Vive le Francais!


Obwohl oder gerade weil ich die englische Sprache liebe, nervt mich das zunehmende Denglisch in unserem Land, vor allem in der Werbung und auf Schildern in der Öffentlichkeit. Zum einen, weil es meist völlig unnötig ist (man könnte dasselbe genauso gut auch auf Deutsch sagen), und zum anderen, weil durch die ungenügenden Sprachkenntnisse derer, die da mit englischen Begriffen und Wörtern hantieren, oft auch die englische Sprache verhunzt wird.

Kürzlich fand ich dieses Schild über einer Bäckerei in Frankfurt/Main. Es bedeutet: "Das Haus des Brotes". Ich dachte: "Naja, das ist zumindest mal was anderes als immer diese englischen Wörter". Und vielleicht werden da ja auch speziell französische Brotspezialitäten angeboten. Da ich die französische Sprache noch mehr liebe als die englische (leider beherrsche ich sie aber mangels Gebrauch wesentlich weniger), habe ich mich natürlich darüber gefreut, daß hier, wenn schon nicht die deutsche, dann doch wenigstens die französische Sprache benutzt wird.

Einen dicken Wermutstropfen muß der frankophile Leser aber doch schlucken: die angelsächsische Rechtschreibung. Franzosen würden das alles klein schreiben. Aber unter dieser Unsitte des Großschreibens leidet ja leider in der Öffentlichkeit auch die deutsche Sprache.

Mittwoch, 6. März 2013

Und wann bist Du neu geboren worden?


Eine Blutspende kann tatsächlich Leben retten - das ist eine gute Sache, und ich habe mich daran auch schon mehrmals beteiligt.

Aber als ich dieses Plakat heute morgen neben dem Bahnsteig sah, hat mich das noch an etwas ganz Anderes erinnert: Jesus Christus hat für uns auch Sein Blut gespendet. Aber nicht nur ein bißchen, sondern restlos alles. Als Er am Kreuz starb, da war das nicht das traurige Scheitern eines Revolutionärs, sondern das Ziel, für das Er gekommen war. Durch Seinen Tod hat Er die Schuld der gesamten Menschheit gesühnt. Er hat an unserer Stelle die Strafe erlitten, die wir verdient hätten.

Die Bibel spricht symbolisch davon, daß Sein Blut uns von unseren Sünden reinwäscht. Damit meint sie natürlich nicht die Flüssigkeit, die durch Seine Adern geflossen ist. Sondern eben die Tatsache, daß Er für uns gestorben ist. Er hat Sein Leben geopfert, damit wir leben können. Leben nicht nur für die paar Jahrzehnte unserer irdischen Existenz, sondern danach auch während der ganzen Ewigkeit.

Wirksam bzw. gültig wird das aber nur für diejenigen, die das wie ein Geschenk für sich persönlich annehmen. Dann bekommen sie die Gewißheit, daß Gott ihnen vergeben und sie angenommen hat und ihnen neues, ewiges Leben gegeben hat. Dann sind sie - in diesem Sinne - neu geboren.

Bei mir ist das am Volkstrauertag 1962 passiert. Und bei Dir (Ihnen)?

" ... das Blut seines Sohnes Jesus macht uns von jeder Sünde rein. Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit. Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, zeigt Gott sich treu und gerecht: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht!" (1. Johannes 1, 7 - 9)

Mein neuer Blog

Ein paar Jahre lang hatte ich bereits einen Blog in Verbindung mit meiner privaten Homepage. Ich habe ihn mit WordPress betrieben. Je länger, je mehr nervte mich dabei, daß immer wieder die Kommentarfunktion für Werbung mißbraucht wurde. Die Leser haben davon zwar nichts gemerkt, weil alle Leser-Einträge erst freigeschaltet werden mußten. Aber ich mußte diesen "Spam" immer löschen. Da es mir nicht gelang, die Kommentarfunktion zu sperren, bin ich jetzt auf Google als Blog-Betreiber umgestiegen.

In unregelmäßigen Abständen werde ich hier weiterhin Gedanken veröffentlichen, die mich bewegen. Vielen Dank für Euer/ Ihr Interesse!