Samstag, 9. März 2013

Vive le Francais!


Obwohl oder gerade weil ich die englische Sprache liebe, nervt mich das zunehmende Denglisch in unserem Land, vor allem in der Werbung und auf Schildern in der Öffentlichkeit. Zum einen, weil es meist völlig unnötig ist (man könnte dasselbe genauso gut auch auf Deutsch sagen), und zum anderen, weil durch die ungenügenden Sprachkenntnisse derer, die da mit englischen Begriffen und Wörtern hantieren, oft auch die englische Sprache verhunzt wird.

Kürzlich fand ich dieses Schild über einer Bäckerei in Frankfurt/Main. Es bedeutet: "Das Haus des Brotes". Ich dachte: "Naja, das ist zumindest mal was anderes als immer diese englischen Wörter". Und vielleicht werden da ja auch speziell französische Brotspezialitäten angeboten. Da ich die französische Sprache noch mehr liebe als die englische (leider beherrsche ich sie aber mangels Gebrauch wesentlich weniger), habe ich mich natürlich darüber gefreut, daß hier, wenn schon nicht die deutsche, dann doch wenigstens die französische Sprache benutzt wird.

Einen dicken Wermutstropfen muß der frankophile Leser aber doch schlucken: die angelsächsische Rechtschreibung. Franzosen würden das alles klein schreiben. Aber unter dieser Unsitte des Großschreibens leidet ja leider in der Öffentlichkeit auch die deutsche Sprache.

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