Samstag, 13. April 2013

"Mir geht's gut!"


Sehen Sie sich mal diesen Zweig an. Ich habe ihn vor wenigen Minuten vom Balkon unserer Wohnung aus fotografiert. In wenigen Tagen werden diese Kirschknospen aufbrechen und wunderschön blühen. Sollte man meinen. Das wird aber nicht geschehen. Der Baum ist nämlich total morsch und wird deshalb in den nächsten Tagen gefällt werden müssen. Deshalb sind auch diese knackigen Knospen dem Tod geweiht.

Mich erinnert das an Gespräche mit Menschen über Jesus. Da hatte ich es manchmal mit jungen, gesunden, glücklichen, erfolgreichen Leuten zu tun. Die wollten partout nicht einsehen, wozu sie Jesus brauchen. "Mir geht's gut - was soll ich mit deinem Jesus?" So haben sie es natürlich nicht gesagt, aber darauf lief ihre Reaktion letztlich hinaus. Einmal habe ich etwa Folgendes dazu gesagt: "Wir sprechen uns in zwanzig Jahren wieder, wenn Ihre Beziehung gescheitert ist, Sie beruflich nicht mehr weiterkommen und Ihre Gesundheit auch nicht mehr die beste ist!"

Der verstorbene Bibellehrer und Evangelist Bernhard Rebsch hat es in den Achtzigerjahren einmal ziemlich brutal auf den Punkt gebracht: Wenn jemand vom Dach eines Hochhauses springt, und jemand fragt ihn aus dem Fenster des zehnten Stockwerks nach seinem Ergehen, dann antwortet er: "Noch geht's mir gut!" Dabei weiß er genau, daß er im Bruchteil von den Sekunden auf dem Boden aufschlagen und sterben wird.

Aber genau das wollen Menschen, die meinen, Jesus nicht zu brauchen, meist nicht wahrhaben. Sie tun so, als wären sie unsterblich. Sie reden sich ein, daß nach dem Tod alles aus ist, obwohl sie genau wissen, daß es dafür keine Beweise gibt. Die Bibel sagt es dagegen, wie es ist:

 Jeder Mensch muß einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht (Hebräer 9, 27, Übersetzung: Hoffnung für alle).

Ja, und dann? Ja, dann braucht man auf einmal nichts und niemand mehr als Jesus. Er bietet ja jedem Menschen an, ihn von der Last seiner Schuld zu befreien. Die Grundlage dieses Angebotes ist Sein stellvertretender Opfertod am Kreuz für die Sünde aller Menschen. Dieses Angebot kann man aber nur so lange annehmen, wie man lebt. Danach ist es zu spät.

Sind Sie immer noch so sicher, daß Sie Jesus nicht brauchen?


NACHTRAG vom 20.04.2013:
Er hat es doch noch geschafft, zu blühen, denn er ist noch nicht gefällt worden. Das ändert aber nichts daran, daß er dem Tod geweiht ist. Es gibt leider auch Menschen, die kerngesund aussehen, aber todkrank sind.



NACHTRAG vom 23.04.2013:
Als ich heute von der Arbeit kam, sah es im Garten so aus:





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen