Mittwoch, 21. Mai 2014

Ein antiquiertes Familienbild

Die "Alternative für Deutschland" wird von den Mainstream-Medien und den etablierten Parteien diffamiert und verleumdet, anstatt sich sachlich mit ihr auseinanderzusetzen. Ein Journalist der Süddeutschen Zeitung hat das jetzt getan und damit einen wohltuenden Kontrast gesetzt zu dem Geschreibsel der Mehrheit seiner Kollegen: http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-an-der-afd-eierwerfer-ohne-argumente-1.1968854

Ein Punkt seiner Kritik an der AfD (zu der man stehen kann, wie man will) hat mich jedoch etwas amüsiert. Er wirft der Partei ein "antiquiertes Familienbild" vor. Was ein linker Journalist damit meint, liegt auf der Hand.

Demnach bin auch ich völlig antiquiert, also unzeitgemäß: Ich bin hetero (!), bin seit fast 39 Jahren verheiratet (!), und das immer mit derselben Frau (!). Wir haben zusammen unsere beiden gemeinsamen (!) Kinder großgezogen, Kinder aus anderen Beziehungen gibt es nicht (!). Das ist sowas von antiquiert, daß es eigentlich strafbar sein müßte.

Aber wo bleibt da die allseits vergötterte Toleranz? Naja, ich sehe es ja ein: Die gilt nur für Homosexuelle, Transsexuelle, Bisexuelle, Wurstsexuelle und was weiß ich noch alles. Das "antiquierte Familienbild", das jahrtausendelang aktuell war, hat diese Toleranz natürlich nicht verdient. Es muß gnadenlos diffamiert und diskriminiert werden.

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