Samstag, 24. Mai 2014

Sich einen Namen machen

Was tun die Leute nicht alles, um berühmt zu werden! Sie vollbringen die absurdesten Leistungen, um ins Guiness Book of Records zu kommen. Neulich hat ein niederländischer Rundfunkmoderator 198 Stunden moderiert und somit einen Rekord gebrochen. Nur wird diese Anstrengung irgendwann in den Hintergrund treten, wenn ein Kollege es noch länger am Mikrofon aushält.

Schlimm dagegen war Napoleon, der kaltblütig viele Millionen Soldaten als Kanonenfutter mißbraucht und sie dafür sogar verachtet hat - nur, um Macht und Ansehen zu erlangen! Er hat sich in der Tat einen Namen gemacht, aber einen, der von Blut nur so trieft.

Nein, da gefällt mir Abraham viel besser. Den kennen heute auch viele hunderte Millionen Menschen. Aber nicht, weil er selbst berühmt werden wollte, sondern weil Gott ihm einen Namen gemacht hat gemäß Seiner Verheißung in 1. Mose 12, 2:

"Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen ... "

Diese Verheißung gilt Dir und mir leider nicht, denn wir sind nicht Abraham. Aber wenn Du Jesus Christus als Deinen persönlichen Herrn und Erlöser angenommen hast, dann gibt es für Dich ein viel besseres Versprechen Gottes:

"Freut euch ... , daß eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!" (Lukas 10, 20)

Viele Namen, die heute noch jede Menge Menschen kennen, werden in ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten (wenn es noch so lange dauert, bis der Herr Jesus wiederkommen wird) vergessen sein. Dein Name und meiner werden aber im Himmel in alle Ewigkeit bekannt sein, und deshalb werden wir auch herzlich willkommen geheißen werden, wenn wir durch Gottes Gnade dort ankommen. 

Im Vergleich dazu ist es doch völlig wurscht, was für einen Namen wir heute und hier haben!


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