Samstag, 29. August 2015

UPDATE: Meine Erfahrungen mit Windows 10

Gestern kam beim Booten wieder die im letzten Posting zu diesem Thema beschriebene Fehlermeldung. Es gab aber auch zugleich wieder zwei Updates, die ich sofort installierte, und seitdem ist wieder alles in Ordnung.

Ich warte allerdings immer noch auf das Update auf Windows 10 für mein Laptop.

Zur Flüchtlingsproblematik

In die Diskussion um die Flüchtlingsproblematik bringe ich jetzt noch einen weiteren Aspekt in die Diskussion ein: 

Ich mag den Begriff "Rassismus" nicht. Er ist per se diskiminierend, weil er unterstellt, daß es überhaupt menschliche Rassen gibt, was längst überholt ist. Diese Theorie stammt aus dem Kolonialismus und unterstellt, daß es minder- und höherwertige Menschenrassen gibt. Wozu das im letzten Jahrhundert geführt hat, wissen wir alle. Auch, wenn der Begriff "Rassismus" sich genau dagegen wendet, benutzt er doch die Terminologie der Theorie, die er bekämpft, und unterstützt sie damit ungewollt und unbewußt. 

Ich schlage daher vor, eher von Fremdenhaß zu sprechen, oder, wenn es denn unbedingt ein Fremdwort sein muß, von Xenomisie. Dieses Wort habe ich erfunden; es setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern für "fremd" und "hassen".

Samstag, 22. August 2015

UPDATE: Meine Erfahrungen mit Windows 10

Das Betriebssystem läuft weiter stabil und gut. Nur kommt bei fast jedem Booten eine Fehlermeldung (ein Screenshot ist dann leider nicht möglich; sonst würde ich ihn hier posten) mit etwa folgendem Inhalt: "Schwerwiegender Fehler: Startmenü und Cortana funktionieren nicht. Bitte melden Sie sich neu an." Ich klicke dann auf den entsprechenden Button. Es erfolgt eine Ab- und neue Anmeldung, was sehr flott geht. Und dann funktioniert Windows. Ich hoffe, daß bald ein Update kommt, das den Fehler beseitigt.

UPDATE für's Update:
Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Im Update-Bereich fand ich ein solches zum Installieren. Das habe ich benutzt und seitdem drei Neustarts gemacht, ohne, daß die Fehlermeldung erneut erschien.

Sonntag, 16. August 2015

Kurzbericht: Meine Erfahrungen mit Windows 10

Ich hatte das Upgrade bestellt. Vor vierzehn Tagen bekam ich die Nachricht, ich könne es jetzt herunterladen. Das hab ich gemacht, aber (und vielleicht hab ich ja da was falsch gemacht) dabei wurde es dann gleich installiert. Nun ja, bis auf das Startmenü (unter 8.1 hatte ich das alte Startmenü ohne Kacheln nachgerüstet, unter 10 ist es eine Art Mischung aus beidem) gefällt es mir sehr gut. Die nervige Charm Bar (das Menü, das immer aufklappt, wenn man mit der Maus zu weit nach rechts kommt) ist verschwunden. Das Starten und Herunterfahren geht noch schneller als bei 8.1. Gut finde ich, daß man auch im Fotobetrachtungsprogramm jetzt die Fotos mit einigen Funktionen bearbeiten kann. Und das alles für lau!

 Ja, eben nicht. Man bezahlt doch dafür, und zwar mit seinen Daten, denn Windows 10 telefoniert ständig nach Hause, und das nicht zu knapp. Man kann das zwar in den EInstellungen stark einschränken, aber eben nicht ganz. Hier mehr dazu: http://www.stern.de/digital/computer/microsoft--windows-10-sammelt-heimlich-daten-6383590.html

Deshalb habe ich mich gestern entschieden, zu 8.1 zurückzukehren. Das ist im Prinzip ganz einfach: Innerhalb der ersten vier Wochen nach Installation genügen wenige Mausklicks, und man ist wieder beim letzten BS. Ging bei mir auch. Nur, daß 8.1 jetzt nicht mehr bootete. Es werden dann einige Reparaturfunktionen angeboten, die ich auch nutzte, aber erfolglos. Dann bleibt noch die Systemwiederherstellung. Windows legt vor dem Upgrade einen Systemwiederherstellungspunkt an, zu dem man zurückkehren kann. Funktionierte bei mir auch nicht.

Mir blieb noch eine letzte Rettung: Ich habe mehrere Image-Backup-Dateien von meinem 8.1-System, die ich zurückspiegeln kann. Aber das ging auch nicht. Es funktionierte - Gott sei Dank - aber mit meinem Windows-10-Backup, das ich gestern vor dem Downgrade angelegt hatte. Nach einigen Stunden intensiver Arbeit war ich dann gestern abend wieder da, wo ich vor dem Versuch gewesen war, zu Windows 8.1 zurückzukehren. Und da bleibe ich vorerst auch. Denn die einzige Möglichkeit, die mir jetzt noch bleibt, um Windows 10 loszuwerden, ist, das System plattzumachen und neu aufzusetzen. Dazu müßte ich mit Windows 7 anfangen und dann das Upgrade auf 8.1 drüberziehen. Und natürlich alle Einstellungen neu machen und alle Programme neu installieren.

Fazit:
Den Wechsel zu Windows 10 sollte man sich sehr gut überlegen. Ich weiß von anderen Usern, die einen ähnlichen Leidensweg hinter sich haben wie ich.

Engel

Das Thema "Engel" ist sehr aktuell. Es gibt jede Menge Bücher darüber. Gerade in der Esoterik spielen sie eine große Rolle. Die Bibel erwähnt sie ja auch häufig. Sie nennt sie "dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen" (Hebräer 1, 14, Luther). Diese Definition dreht sich um die Bedeutung des griechischen Wortes aggelos, das für "Gesandter" steht.

Das Neue Testament bezieht diesen Begriff zuweilen auch auf Menschen, z.B., wenn der Empfänger der sogenannten Sendschreiben in der Offenbarung als "der Engel der Gemeinde in ..." bezeichnet wird. Deshalb ist meine persönliche Meinung (die ich allerdings kaum biblisch belegen kann), daß in diesem Sinn auch Menschen Engel (Gesandte) Gottes sein können.

Um ein Beispiel zu nennen: Bei meiner Arbeit in einem Seniorenheim stehe ich vor allem morgens oft unter einem enormen Zeitdruck. Ich bete deshalb jeden Tag darum, daß Gott mir beisteht. Er erhört dieses Gebet auf verschiedene Weise: Manchmal geht es dann doch relativ entspannt zu. Oder Er gibt mir die Kraft, den Streß zu ertragen. Einmal hatte ich aber auch ein paar Wochen lang eine nordafrikanische Praktikantin, die ungeheuer tüchtig ist. Zusammen waren wir oft viel zu schnell fertig. Oder da kommt plötzlich eine kleine Türkin und hilft mir völlig ungefragt. In diesen Frauen sehe ich Engel (Gesandte) Gottes. Das beziehe ich nicht auf ihren Charakter (in diesem Sinn wird dieses Wort ja meist gebraucht), sondern darauf, daß ich glaube, daß mein himmlischer Vater sie, ohne daß sie es wußten, mir zur Hilfe geschickt hat.

Ich glaube auch, daß wir selbst als Gläubige manchmal in diesem Sinn Engel sind. Ich habe es schon oft erlebt, daß ich zu jemand genau in richtigen Augenblick kam, um zu helfen. Manchmal wurde das dann auch schon kommentiert im Sinne von: "Sie schickt der Himmel". 

Ich wünsche mir noch mehr Engel dieser Sorte. Und, daß ich noch oft so ein Engel für andere Menschen sein kann.

Donnerstag, 6. August 2015

"Alles gut?"

Schon lange weiß man: Wenn man gefragt wird, wie es einem geht, bedeutet das noch lange nicht, daß der Fragende wirklich eine ehrliche Antwort hören will. Denn wenn man dazu ansetzt, ist er meist schon wieder weg. 

Noch extremer ist es ja im englischen Sprachraum. Die Frage "How do you do" oder "How are you?" ist nicht einmal mehr eine rhetorische Frage, sondern eine Grußformel, die mit genau denselben Worten beantwortet werden soll. Man stelle sich einmal vor: Zwei Männer begegnen einander. Fragt der eine: "Wie geht's Ihrer Frau?" Antwortet der andere: "Wie geht's Ihrer Frau?" Ja, geht's noch?

Zurück zu deutschen diesbezüglichen Gebräuchen. In letzter Zeit höre ich öfter die Frage "Alles gut?" Ließ die früher übliche Frage "Wie geht's?" wenigstens theoretisch noch eine detaillierte Antwort zu, bleibt einem hier nur noch ein Ja oder Nein. Erwartet wird aber natürlich erstere Antwort. Würde man "nein" sagen, dann würde der Fragende das wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen, sondern allenfalls mit einem "Schönen Tag noch!" reagieren.

Die Umgangsformen werden immer oberflächlicher. Woran liegt das? Zum Einen wohl an dem zunehmenden Leistungsdruck und Streß in der Arbeitswelt, die ich in letzter Zeit höchst intensiv selbst erlebe. Da hat man gar keine Zeit, einem Kollegen ein wirklich offenes Ohr (geschweige denn Herz) zu leihen für sein Ergehen. Wir müssen schließlich alle weiterhetzen, um den immer mehr steigenden Erwartungen an uns als Arbeitnehmer einigermaßen gerecht zu werden.

Zum Anderen aber auch am übertriebenen Individualismus der westlichen Welt und dem Egozentrismus des Menschen der Postmoderne. Der interessiert sich letztlich und vor allem nur für eines: seine eigene Befindlichkeit.

Kann man solche Entwicklungen aufhalten oder gar rückgängig machen? Ja, natürlich - wenn man die Kraft hat, einen Tsunami aufzuhalten. Nein, man kann nur in seinem Umfeld Zeichen dagegen setzen. Nicht durch entsprechende Antworten auf solche gedankenlosen und unabsichtlich letztlich menschenverachtenden Phrasen. Sondern, indem man ein wirklich offenes Ohr und Herz hat für Kollegen und andere Mitmenschen, die in Not sind. Mittagspausen sind beispielsweise eine gute Gelegenheit dazu.